Menü
Zurück zum Blog
Ratgeber · 8 Min. Lesezeit

Mehr positive Google-Bewertungen erhalten

Mehr positive Google-Bewertungen erhalten

Was Kunden tatsächlich zum Bewerten bewegt

Ein Kunde kommt ins Restaurant, ist zufrieden, bezahlt und geht nach Hause. Eine Patientin verlässt die Praxis nach einem guten Termin. Ein Gast checkt aus dem Hotel aus und fährt weiter. Für das Unternehmen war der Kontakt erfolgreich.

Eine Google-Bewertung schreibt diese Kundin bzw. dieser Kunde deshalb noch lange nicht.

Das ist ein Punkt, den Unternehmen beim Thema Google Bewertungen häufig unterschätzen. Zufriedenheit und Bewertungsbereitschaft sind zwei verschiedene Dinge. Viele Menschen denken durchaus positiv über einen Betrieb, haben aber im Alltag schlicht keinen Anlass, sich später noch einmal hinzusetzen, Google zu öffnen, das Unternehmen zu suchen und eine Rezension zu verfassen.

Wer mehr Bewertungen erhalten möchte, sollte deshalb nicht nur fragen, wie zufrieden seine Kundinnen und Kunden sind. Interessanter ist die Frage, wann und wie eine Bewertung angefragt wird.

Google-Bewertungen sind für lokale Unternehmen inzwischen ein wichtiger Bestandteil des digitalen Auftritts. Wir bieten dafür unser erfolgreiches Bewertungsmanagement und QR-Code-Lösungen an, mit denen Kunden einfacher zu einer Bewertungsseite gelangen können.

Der richtige Zeitpunkt ist wichtiger als eine möglichst häufige Aufforderung

Niemand möchte nach jedem Kontakt mit einem Unternehmen ungefragt um eine Bewertung gebeten werden. Eine solche Bitte kann schnell aufdringlich wirken. Entscheidend ist deshalb der Zeitpunkt.

Ein Restaurant hat beispielsweise einen natürlichen Moment nach einem gelungenen Besuch. Ein Hotel kann den Gast nach der Abreise ansprechen. Ein Handwerksbetrieb kann nach Abschluss eines Auftrags und einer positiven Rückmeldung fragen. Bei einer Praxis kann sich ein passender Zeitpunkt ergeben, wenn der Patient eine Behandlung abgeschlossen hat und seine Erfahrung positiv schildert.

Die Situation sollte zur Bitte passen. Besonders ungeschickt wirkt es, wenn ein Kunde noch mitten im Prozess steckt und bereits um eine Bewertung gebeten wird. Dann hat er seine Erfahrung möglicherweise noch gar nicht vollständig gemacht.

Eine gute Bewertungsstrategie orientiert sich deshalb weniger an festen Massenmailings als am tatsächlichen Kundenkontakt.

Eine einfache Bitte funktioniert häufig besser als ein langer Erklärungstext

Wenn ein Kunde bereit ist, eine Bewertung abzugeben, sollte der Weg dorthin möglichst kurz sein. Das klingt banal, wird aber in der Praxis häufig übersehen.

Ein Unternehmen kann zwar auf der Website erklären, wie Bewertungen funktionieren, einen Link irgendwo im Footer platzieren und zusätzlich auf das Google-Profil verweisen. Für den Kunden bedeutet das trotzdem mehrere Schritte.

Ein QR-Code kann diese Hürde deutlich reduzieren. Der Kunde scannt ihn mit dem Smartphone und gelangt direkt zu der vorgesehenen Seite. Wir bieten entsprechende QR-Code-Lösungen im Zusammenhang mit unserem Bewertungsmanagement an.

Solche Codes können dort platziert werden, wo der Kontakt gerade stattfindet. Im Restaurant könnte das beispielsweise ein Aufsteller sein, im Hotel ein Hinweis an der Rezeption oder beim Check-out, im Einzelhandel ein kleiner Hinweis an der Kasse.

Wichtig ist dabei die Gestaltung. Ein QR-Code allein erzeugt noch keine Bewertung. Der Kunde muss verstehen, was ihn nach dem Scannen erwartet und warum seine Rückmeldung für das Unternehmen hilfreich ist.

Kunden wollen wissen, warum ihre Meinung gefragt ist

„Bewerten Sie uns bei Google“ ist funktional, aber wenig persönlich.

Eine bessere Ansprache kann erklären, welchen Nutzen die Rückmeldung hat. Ein Restaurant kann beispielsweise darauf hinweisen, dass Bewertungen anderen Gästen bei der Auswahl helfen. Ein Handwerksbetrieb kann erklären, dass Rückmeldungen für die Weiterentwicklung des Services wichtig sind.

Das sollte nicht künstlich überhöht werden. Menschen merken schnell, wenn eine Bewertungsbitte wie eine automatisierte Marketingmaßnahme klingt. Eine kurze, ehrliche Aufforderung wirkt oft überzeugender.

Dabei muss ein Unternehmen auch nicht versuchen, den Kunden zu einer bestimmten Bewertung zu bewegen. Es sollte darum bitten, die tatsächliche Erfahrung zu schildern. Genau diese Authentizität macht Bewertungen wertvoll.

Eine Rezension wie „Sehr freundlicher Service, schnelle Terminvergabe und saubere Arbeit“ liefert einem Interessenten wesentlich mehr Informationen als ein reines „Top!“.

Positive Bewertungen entstehen nicht durch Bewertungsmanagement allein

Kein QR-Code und keine technische Lösung kann eine schlechte Kundenerfahrung dauerhaft kaschieren.

Wenn ein Unternehmen unzuverlässig arbeitet, lange Wartezeiten verursacht oder Kundinnen und Kunden unfreundlich behandelt, wird eine größere Zahl von Bewertungsanfragen nicht automatisch zu besseren Rezensionen führen.

Bewertungsmanagement beginnt deshalb nicht bei Google, sondern beim Kundenerlebnis.

Das bedeutet nicht, dass jedes Unternehmen jeden Kunden glücklich machen kann. Fehler passieren. Termine verschieben sich. Produkte sind nicht verfügbar. Lieferungen kommen zu spät.

Entscheidend ist, wie ein Unternehmen mit solchen Situationen umgeht.

Wer Beschwerden ernst nimmt, erreichbar bleibt und Probleme nachvollziehbar löst, kann auch aus einer zunächst schwierigen Situation eine positive Kundenerfahrung entwickeln. Eine spätere Bewertung kann dann genau diesen Umgang mit dem Problem hervorheben.

Das macht Bewertungen glaubwürdig. Ein Profil, das ausschließlich aus überschwänglichen Fünf-Sterne-Texten besteht, wirkt nicht zwangsläufig überzeugender als ein Profil, in dem unterschiedliche Erfahrungen sichtbar werden und das Unternehmen professionell darauf reagiert.

Auch kritische Bewertungen gehören zum Bild

Viele Unternehmen betrachten eine negative Bewertung als Angriff und reagieren entsprechend defensiv. Das ist verständlich, aber öffentlich meistens keine gute Strategie.

Interessenten lesen nicht nur die ursprüngliche Kritik. Sie schauen häufig auch darauf, wie das Unternehmen antwortet.

Eine sachliche Antwort kann zeigen, dass Beschwerden ernst genommen werden. Ein persönlicher Ton ist dabei meist hilfreicher als eine juristisch klingende Standardformulierung.

Gleichzeitig muss nicht jede Behauptung unwidersprochen bleiben. Wenn eine Bewertung nachweislich falsche Angaben enthält oder gegen die Richtlinien der Plattform verstößt, können andere Schritte sinnvoll sein. Entscheidend ist, die öffentliche Antwort nicht mit einer Auseinandersetzung zu verwechseln.

Der Leser der Bewertung ist nicht nur der ursprüngliche Kunde. Es sind auch all jene Menschen, die Monate später nach dem Unternehmen suchen und sich ein Bild machen möchten.

Eine professionelle Reaktion kann deshalb für den Gesamteindruck ebenso wichtig sein wie die Bewertung selbst.

Bewertungen sollten nicht nur gesammelt, sondern gelesen werden

Eine gute Bewertungsstrategie liefert neben Sternen und Rezensionen noch etwas anderes: Informationen über die Kundenerfahrung. Wenn sich beispielsweise über mehrere Monate hinweg ähnliche Aussagen wiederholen, steckt darin möglicherweise ein Muster.

Kunden loben immer wieder die Freundlichkeit des Personals? Dann ist das offenbar eine Stärke. Mehrere Gäste erwähnen die Atmosphäre? Vielleicht sollte dieser Aspekt stärker in der Außendarstellung sichtbar werden.

Umgekehrt können wiederkehrende Kritikpunkte Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten liefern.

Ein Restaurant erfährt möglicherweise, dass die Reservierung als kompliziert empfunden wird. Eine Praxis bekommt wiederholt Rückmeldungen zur Wartezeit. Ein Hotel liest mehrfach, dass Gäste die Anreise schlecht beschrieben finden.

Solche Informationen sind wertvoller als die reine Anzahl der Sterne. Bewertungen werden damit zu einer Art öffentlichem Feedbackkanal. Wer sie nur als Kennzahl für die Google-Darstellung betrachtet, verschenkt einen Teil ihres Nutzens.

Der Bewertungsprozess sollte zum Unternehmen passen

Es gibt keinen einzigen Weg, mit dem jedes Unternehmen erfolgreich Bewertungen sammelt.

Ein Restaurant funktioniert anders als eine Arztpraxis. Ein Hotel hat andere Kontaktpunkte als ein Handwerksbetrieb. Ein Einzelhändler kann den Kunden direkt an der Kasse ansprechen, während ein Dienstleister eher nach Abschluss eines Projekts Kontakt aufnimmt.

Deshalb sollte der Bewertungsprozess möglichst natürlich in den jeweiligen Ablauf integriert werden.

Ein QR-Code kann sinnvoll sein, wenn Kunden regelmäßig vor Ort sind. Ein direkter Link kann sich anbieten, wenn die Kommunikation ohnehin per E-Mail erfolgt. Bei wiederkehrenden Kunden kann ein persönliches Gespräch geeigneter sein.

Wir verbindet unser professionelles Bewertungsmanagement unter anderem mit QR-Code-Lösungen und unterstützen Unternehmen dabei, Kundenbewertungen einfacher zu sammeln und Feedback professionell zu bearbeiten.

Die technische Lösung ist dabei nur ein Teil des Konzepts. Entscheidend bleibt, dass der Kunde den Prozess als unkompliziert und freiwillig empfindet.

Was Kunden tatsächlich zum Schreiben einer Bewertung bewegt

Menschen schreiben Bewertungen vor allem dann, wenn ihnen etwas besonders positiv oder negativ aufgefallen ist. Eine außergewöhnlich gute Beratung bleibt eher im Gedächtnis als ein völlig durchschnittlicher Kontakt.

Das bedeutet für Unternehmen nicht, dass sie jeden Kunden mit einem spektakulären Erlebnis überraschen müssen. Oft sind es kleine Dinge, die später in einer Rezension auftauchen: eine besonders freundliche Begrüßung, eine unkomplizierte Terminvereinbarung, eine schnelle Problemlösung oder ein Mitarbeiter, der sich tatsächlich Zeit genommen hat.

Wenn ein Kunde einen solchen Moment ausdrücklich lobt, ist das häufig der beste Zeitpunkt für eine Bewertungsbitte. „Schön, dass Sie zufrieden sind. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Erfahrung auch bei Google teilen.“ Mehr braucht es manchmal gar nicht.

Der entscheidende Punkt ist, dass die Bitte an eine echte Erfahrung anknüpft und nicht wie ein automatisierter Pflichtschritt wirkt.

Ein gutes Bewertungsprofil entsteht über viele einzelne Kundenerfahrungen

Google-Bewertungen lassen sich nicht sinnvoll von heute auf morgen aufbauen. Ein glaubwürdiges Profil entwickelt sich mit dem Unternehmen und seinen Kunden.

Dabei zählt nicht nur die Zahl der Rezensionen. Auch Aktualität, unterschiedliche Erfahrungen, konkrete Inhalte und der Umgang mit Feedback spielen eine Rolle.

Wer zufriedene Kunden freundlich und zum passenden Zeitpunkt um eine Bewertung bittet, ihnen den Weg dorthin erleichtert und gleichzeitig offen mit kritischen Rückmeldungen umgeht, schafft eine wesentlich bessere Grundlage als ein Unternehmen, das lediglich möglichst viele Sterne sammeln möchte.

Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer Bewertungsaktion und einem echten Bewertungsmanagement.

Die beste Bewertungskampagne kann ein gutes Kundenerlebnis nicht ersetzen. Sie kann aber dafür sorgen, dass zufriedene Kunden ihre Erfahrung tatsächlich mit anderen Menschen teilen.

Und genau diese persönlichen Erfahrungen sind es, die einem neuen Kunden bei seiner Entscheidung häufig mehr helfen als jede noch so gut formulierte Werbeanzeige.

Mehr Sichtbarkeit für Ihr Unternehmen? Kostenlose Erstberatung – wir zeigen Ihnen, was bei Google für Sie möglich ist.
Kostenlos beraten lassen