Der kleine Eintrag, der oft über den ersten Kontakt entscheidet
Ein Unternehmen kann eine ansprechende Website haben, gute Leistungen anbieten und seit Jahren einen festen Kundenstamm besitzen. Trotzdem kann ein potenzieller Neukunde zunächst etwas ganz anderes sehen: einen kleinen Eintrag bei Google.
Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen. Viel mehr scheint es auf den ersten Blick gar nicht zu sein. Doch genau dieser Eindruck täuscht.
Wer heute nach einem Unternehmen in seiner Nähe sucht, bekommt viele Informationen bereits angezeigt, bevor er überhaupt die Website des Anbieters besucht. Bei einem Restaurant lässt sich beispielsweise direkt prüfen, ob es geöffnet hat. Bei einer Werkstatt kann man die Telefonnummer aufrufen oder die Route berechnen. Ein Hotel wird anhand von Bildern und Bewertungen mit anderen Häusern verglichen.
Der Interessent entscheidet dabei nicht immer bewusst. Oft genügt ein kurzer Blick.
Wirkt der Eintrag aktuell? Finden sich dort vernünftige Bilder? Sind die Öffnungszeiten nachvollziehbar? Gibt es Bewertungen? Passt der Standort? Und vor allem: Macht das Unternehmen einen seriösen Eindruck?
Das Google Unternehmensprofil ist deshalb längst nicht mehr bloß ein digitaler Brancheneintrag. Für viele lokale Betriebe ist es einer der ersten Kontaktpunkte überhaupt. Hier entscheidet sich oft, ob potenzielle Kunden einem Unternehmen vertrauen.
Der Name allein reicht nicht
Manchmal beginnt die Pflege eines Google-Profils mit einer ganz einfachen Frage: Was sieht ein Fremder, wenn er den Namen des Unternehmens eingibt?
Der Firmenname sollte eindeutig sein und zum tatsächlichen Außenauftritt passen. Es klingt banal, ist aber gerade bei Unternehmen mit ähnlichen Namen nicht unwichtig. Noch interessanter wird es bei der Beschreibung des Unternehmens.
Hier sollte nicht einfach eine Ansammlung von Werbesprüchen stehen. „Ihr kompetenter Partner für Qualität und Service“ könnte schließlich auf der Website eines Friseurs genauso stehen wie auf der eines Autohauses. Eine gute Beschreibung hilft einem Nutzer dagegen zu verstehen, was ihn erwartet.
Ein Besucher sollte möglichst schnell erkennen können, welche Leistungen angeboten werden und für wen das Angebot interessant ist. Ein Restaurant kann seine Küche und sein Konzept beschreiben, eine Praxis ihre Behandlungsschwerpunkte, ein Handwerksbetrieb seine Fachbereiche. Dabei muss die Beschreibung nicht künstlich mit Suchbegriffen vollgestopft werden.
Ein Text, der sich für einen Menschen natürlich liest, ist meist die bessere Grundlage. Schließlich soll der Eintrag nicht nur irgendwo erscheinen. Er soll einen potenziellen Kunden davon überzeugen, sich näher mit dem Unternehmen zu beschäftigen.
Wir bieten bei der Optimierung des Google Unternehmensprofils unter anderem die Pflege von Unternehmensbeschreibung, Dienstleistungen und Produkten an. Auch Keywords und Kategorien werden im Rahmen der Optimierung betrachtet.
Öffnungszeiten sind keine Nebensache
Es gibt Informationen, bei denen ein Fehler besonders schnell auffällt. Die Öffnungszeiten gehören dazu. Wer an einem Samstagabend spontan ein Restaurant sucht und dort „geöffnet“ liest, verlässt sich normalerweise darauf. Stimmt die Angabe nicht, steht der Kunde möglicherweise wenig später vor verschlossenen Türen. Das ist ärgerlich und kann vermeidbar sein.
Auch Sonderöffnungszeiten sollten nicht vergessen werden. Feiertage, Betriebsferien oder besondere Veranstaltungen können den normalen Rhythmus verändern. Gerade dann ist es sinnvoll, die Angaben zu überprüfen. Das Problem dabei: Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie ihr Eintrag aktuell aussieht.
Im Alltag wird die Änderung einer Öffnungszeit auf der eigenen Website vielleicht schnell erledigt. Google bleibt dagegen unverändert. Oder umgekehrt. Ein potenzieller Kunde sieht dann zwei verschiedene Angaben und muss selbst entscheiden, welche wohl stimmt. Solche kleinen Widersprüche wirken unnötig unprofessionell.
Bei Unternehmen mit wechselnden Öffnungszeiten lohnt es sich daher besonders, die Darstellung regelmäßig zu kontrollieren. Das gilt ebenso für saisonale Betriebe, Praxen mit Urlaubszeiten oder Geschäfte, die an bestimmten Tagen abweichende Zeiten haben.
Die Kategorie entscheidet mit darüber, wie Google ein Unternehmen einordnet
Ein Restaurant ist ein Restaurant – könnte man meinen. Aus Sicht von Google ist die Sache etwas genauer.
Unternehmen werden Kategorien zugeordnet, damit der Dienst besser einordnen kann, welche Art von Betrieb sich hinter einem Eintrag verbirgt. Für einen potenziellen Kunden kann diese Zuordnung relevant sein, weil Suchanfragen und Unternehmensprofile miteinander verbunden werden. Die passende Hauptkategorie sollte deshalb möglichst präzise gewählt werden.
Ein Betrieb kann daneben weitere Kategorien verwenden, sofern diese tatsächlich zu seinem Angebot passen. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Begriffe unterzubringen. Ein Unternehmen sollte nicht versuchen, jede denkbare Kategorie auszuwählen, nur um bei möglichst vielen Suchanfragen aufzutauchen. Das kann schnell künstlich wirken. Besser ist eine klare Zuordnung.
Ein Unternehmen, das mehrere Leistungen anbietet, sollte zusätzlich darauf achten, diese Leistungen im Profil nachvollziehbar darzustellen. Die Kategorie ist dabei nur ein Baustein. Sie kann nicht aus einem Betrieb etwas machen, was er nicht ist.
Dienstleistungen und Produkte werden häufig zu wenig genutzt
Viele Unternehmen pflegen ihren Namen, die Adresse und die Telefonnummer. Danach endet die Arbeit. Gerade bei den angebotenen Leistungen wäre aber mehr möglich.
Ein Kunde, der nach einem bestimmten Angebot sucht, möchte nicht unbedingt erst die gesamte Website durchlesen. Wenn relevante Dienstleistungen im Google Unternehmensprofil verständlich dargestellt werden, kann der Interessent schneller einschätzen, ob der Betrieb überhaupt infrage kommt. Das gilt besonders für Unternehmen mit einem breiten Leistungsangebot.
Eine Autowerkstatt repariert vielleicht nicht nur Bremsen, sondern bietet auch Inspektionen, Reifenservice und Klimaanlagenwartung an. Eine Physiotherapiepraxis hat möglicherweise verschiedene Behandlungsschwerpunkte. Ein Restaurant bietet neben dem regulären Betrieb vielleicht Catering oder einen Mittagstisch an.
Solche Informationen können im Profil dazu beitragen, das Angebot greifbarer zu machen. Wichtig ist dabei die Aktualität. Eine Leistung, die längst nicht mehr angeboten wird, sollte nicht weiterhin im Profil stehen. Umgekehrt können neue Angebote ergänzt werden, wenn sie für Kunden relevant sind.
Auch Produkte können, je nach Unternehmen und Profil, eine Rolle spielen. Dadurch kann ein Google-Eintrag mehr Informationen vermitteln als nur Adresse und Telefonnummer.
Fotos verändern den Eindruck innerhalb weniger Sekunden
Manchmal entscheidet ein Bild schneller als ein Text. Ein potenzieller Kunde sieht das Unternehmen auf Google und bekommt unmittelbar einen Eindruck vom Gebäude, vom Eingang oder von den Innenräumen. Bei einem Restaurant kann das Ambiente eine Rolle spielen. Bei einem Hotel die Zimmer. Bei einem Geschäft die Präsentation der Verkaufsfläche. Aktuelle Bilder sind deshalb mehr als dekoratives Beiwerk. Sie helfen einem Interessenten, sich ein Unternehmen vorzustellen, bevor er selbst dort war.
Allerdings sollte das Bildmaterial zum tatsächlichen Betrieb passen. Wer mit professionellen Aufnahmen arbeitet, sollte trotzdem darauf achten, dass sie nicht ein völlig anderes Bild vermitteln als der heutige Zustand vor Ort. Ein Unternehmen verändert sich. Ein Gastraum wird renoviert. Ein Verkaufsbereich erhält neue Möbel. Eine Praxis bekommt einen neuen Empfang. Wenn online noch die alten Bilder zu sehen sind, entsteht schnell ein falscher Eindruck.
Auch die Auswahl spielt eine Rolle. Es müssen nicht zwanzig nahezu identische Aufnahmen sein. Interessanter ist eine Mischung, die verschiedene Bereiche zeigt und dem Betrachter einen realistischen Eindruck vermittelt.
Wir verbinden die Optimierung des Google-Auftritts mit weiteren Maßnahmen wie professionellen Bildern und 360°-Rundgängen. Auf der Website wird der virtuelle Rundgang als Möglichkeit beschrieben, Räume und Atmosphäre bereits online erlebbar zu machen. Gerade bei Unternehmen, deren Räumlichkeiten zum Kundenerlebnis gehören, kann das einen zusätzlichen Unterschied machen.
Bewertungen gehören zum Profil – ob man möchte oder nicht
Ein Unternehmen kann seine eigene Beschreibung kontrollieren. Bei Bewertungen ist das anders. Dort sprechen Kunden über ihre Erfahrungen. Genau deshalb schauen viele Menschen vor einer Entscheidung auf die Rezensionen.
Dabei zählt nicht nur die durchschnittliche Sternebewertung. Auch die Anzahl der Bewertungen und die Inhalte können eine Rolle spielen. Ein Unternehmen mit sehr wenigen Rezensionen vermittelt einen anderen Eindruck als ein Betrieb, über den sich über einen längeren Zeitraum zahlreiche Kunden geäußert haben. Natürlich lässt sich daraus nicht automatisch auf die Qualität einer Leistung schließen.
Eine einzelne schlechte Bewertung kann viele Gründe haben. Ebenso bedeutet eine sehr gute Bewertung nicht, dass jeder Kunde dieselbe Erfahrung machen wird. Interessant ist deshalb auch der Umgang mit Feedback. Wer auf Bewertungen antwortet, zeigt, dass Rückmeldungen wahrgenommen werden. Bei einer positiven Rezension kann ein kurzer persönlicher Dank genügen. Bei Kritik sollte die Antwort sachlich bleiben und nicht in eine öffentliche Auseinandersetzung ausarten.
Wir bieten hierfür ein eigenes Bewertungsmanagement an und unterstützt Unternehmen unter anderem beim Sammeln von Kundenbewertungen und beim professionellen Umgang mit Feedback. Das kann vor allem für Betriebe interessant sein, bei denen regelmäßig neue Kunden hinzukommen.
Die Telefonnummer muss nicht erst gesucht werden
Ein Kunde sucht nach einem Handwerker und möchte eine Frage stellen. Er öffnet den Google-Eintrag, sieht die Telefonnummer und ruft an. So sollte es funktionieren.
Gerade bei mobilen Suchanfragen ist die direkte Kontaktmöglichkeit praktisch. Wer unterwegs nach einem Restaurant, einer Werkstatt oder einem anderen lokalen Anbieter sucht, möchte nicht unbedingt zuerst eine Website öffnen und dort die Kontaktdaten suchen. Deshalb lohnt sich ein kurzer Test aus Sicht eines Außenstehenden.
Wie schnell lässt sich die Telefonnummer finden? Ist die Adresse eindeutig? Kann die Route direkt aufgerufen werden? Führt der Link zur richtigen Website? Das sind keine komplizierten Fragen. Trotzdem zeigen sie, ob der Eintrag im Alltag tatsächlich bequem nutzbar ist.
Für Unternehmen geht es dabei nicht nur um Komfort. Ein Interessent, der schnell eine Antwort benötigt, wird möglicherweise nicht fünf Minuten nach einer Telefonnummer suchen. Wenn ein anderer Anbieter leichter erreichbar ist, kann die Anfrage dorthin gehen.
Google Posts und aktuelle Inhalte können den Eintrag lebendiger machen
Ein Google Unternehmensprofil muss nicht völlig statisch bleiben. Je nach Unternehmen können Beiträge, Neuigkeiten, Angebote oder Veranstaltungen interessant sein. Ein Restaurant könnte beispielsweise auf eine saisonale Karte hinweisen. Ein Geschäft kann eine Aktion ankündigen. Ein Veranstalter informiert über einen bevorstehenden Termin. Solche Inhalte sind kein Ersatz für die grundlegenden Unternehmensinformationen. Sie können aber zeigen, dass ein Profil tatsächlich gepflegt wird.
Wir übernehmen für unserer Kunden News, Angebote und Postings. Diese sind Bestandteil der Google-Unternehmensprofil-Optimierung und wir bieten auch die Veröffentlichung von Veranstaltungen direkt im Google-Eintrag an. Dabei sollte man nicht den Eindruck erwecken, dass täglich neue Beiträge notwendig wären. Ein Unternehmen, das nur selten etwas mitzuteilen hat, muss nicht krampfhaft Inhalte produzieren. Interessanter ist, ob es tatsächlich etwas gibt, das für Kunden relevant ist. Ein aktueller Hinweis auf eine Veranstaltung ist sinnvoll. Ein Beitrag, der nur aus einem allgemeinen Werbesatz besteht, bringt deutlich weniger.
Was viele Unternehmen bei der Pflege übersehen: Veränderungen
Die größte Schwachstelle eines Google Unternehmensprofils ist manchmal gar nicht ein fehlender Inhalt. Es ist ein veralteter Inhalt. Ein neuer Firmenname. Eine andere Telefonnummer. Ein Umzug. Neue Öffnungszeiten. Ein zusätzliches Angebot. Ein Umbau.
Solche Veränderungen werden im Unternehmen selbst schnell zur Normalität. Online können sie dagegen an mehreren Stellen getrennt voneinander auftauchen. Deshalb sollte eine Änderung nicht nur auf der Website vorgenommen werden.
Auch Google, Karten- und Branchenverzeichnisse sowie andere Plattformen sollten geprüft werden, wenn sich wichtige Unternehmensdaten ändern. Das wird besonders bei Unternehmen mit mehreren Standorten interessant.
Dort können sich Fehler schneller vervielfachen. Eine falsche Telefonnummer an einem Standort ist ärgerlich. Mehrere falsche Einträge an verschiedenen Standorten können dagegen zu einem echten Organisationsproblem werden. Eine regelmäßige Kontrolle lohnt sich deshalb. Nicht jeden Tag. Aber immer dann, wenn sich im Unternehmen etwas Grundlegendes verändert hat.
Was ein gepflegtes Profil am Ende leisten soll
Bei all den einzelnen Angaben kann leicht der Eindruck entstehen, ein Google Unternehmensprofil sei eine Art Checkliste. Name vorhanden. Telefonnummer vorhanden. Öffnungszeiten eingetragen. Fotos hochgeladen – erledigt. So einfach ist es nicht.
Ein gutes Profil sollte einem Menschen dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen.
Bin ich hier richtig? Ist das Unternehmen geöffnet? Passt das Angebot zu meinem Anliegen? Sieht der Betrieb seriös aus? Kann ich Kontakt aufnehmen? Gibt es andere Kunden, die bereits Erfahrungen gemacht haben?
Wenn diese Fragen schnell beantwortet werden, erfüllt der Eintrag seinen Zweck.
Dabei müssen nicht alle Informationen auf einmal präsentiert werden. Entscheidend ist vielmehr, dass die wichtigen Angaben auffindbar und aktuell sind. Wir pflegen nicht nur einzelne Felder, sondern optimieren den gesamten Google-Auftritt und die lokale Sichtbarkeit. Dazu gehören unter anderem Unternehmensbeschreibung, Dienstleistungen, Produkte, Kategorien, Suchbegriffe und weitere Unternehmensdaten.
Ein Google-Profil sollte so aktuell sein wie das Unternehmen selbst
Ein guter Eintrag entsteht nicht unbedingt dadurch, dass möglichst viele Informationen hineingeschrieben werden. Manchmal ist weniger sogar besser.
Wichtig sind klare Angaben, aktuelle Bilder, passende Kategorien, verständlich beschriebene Leistungen und eine einfache Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Dazu kommen Bewertungen und – sofern vorhanden – aktuelle Beiträge.
Vor allem aber sollte der Eintrag das Unternehmen so zeigen, wie es heute tatsächlich ist. Das klingt selbstverständlich. Im Alltag gerät genau dieser Punkt jedoch schnell aus dem Blick. Die Website wird überarbeitet, ein neues Logo kommt hinzu, die Räume werden renoviert und die Öffnungszeiten ändern sich. Google bleibt unverändert. Der Kunde sieht dann nicht den Betrieb, den er später besuchen wird, sondern eine veraltete Version davon.
Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil kann dagegen schon vor dem ersten persönlichen Kontakt ein recht genaues Bild vermitteln. Es zeigt, wo das Unternehmen zu finden ist, was es anbietet und was andere Kunden darüber berichten. Für viele Suchende ist genau das der Moment, in dem aus einem unbekannten Namen ein konkreter Anbieter wird.
Und manchmal entscheidet sich schon an dieser Stelle, ob der nächste Klick zur Website führt, ob das Telefon klingelt oder ob der Interessent einfach zum nächsten Unternehmen weitersucht.



